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Papst Benedikt XVI. dankt dem Bonifatiuswerk für wichtige Arbeit in der Diaspora

Generalsekretär Monsignore Georg Austen zum Antrittsbesuch in Rom

Zum Abschluss ihrer mehrtägigen Informationsreise trafen der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken, Monsignore Georg Austen, sowie Vizepräsident Hermann Fränkert-Fechter Papst Benedikt XVI. in Rom. Austen übergab dem Heiligen Vater eine Glasstele mit dem Bildnis des heiligen Bonifatius. Das Motiv des belgischen Künstlers Joost Caen wird zukünftig als Kirchenfenster in dem vom Bonifatiuswerk geförderten Neubau des Birgittenklosters im norwegischen Trondheim zu sehen sein. Generalsekretär Austen informierte den Heiligen Vater über das bevorstehende 160-jährige Jubiläum des Hilfswerkes im kommenden Jahr sowie über die aktuellen missionarischen Initiativen und Hilfsprojekte. „Ich  kenne und schätze Ihre Arbeit in der deutschen und nordeuropäischen Diaspora sehr“, sagte Papst Benedikt XVI. den beiden Vertretern des von Laien gegründeten katholischen Hilfswerkes.

 
Begegnung in Rom: Papst Benedikt XVI.,
Monsignore Georg Austen, Hermann Fränkert-Fechter

Bei weiteren Gesprächen mit dem Präsidenten des Päpstlichen Rates Cor Unum, Kardinal Paul Josef Cordes, sowie dem Sekretär des Päpstlichen Rates für die Laien, Bischof Dr. Josef Clemens, standen die gesellschafts- und kirchenpolitischen Veränderungen in Deutschland und Europa im Vordergrund. „Die pastoralen Umbrüche unserer Zeit lassen die Glaubensdiaspora deutlich werden“, sagte Cordes. Er bat die Vertreter des Bonifatiuswerkes, die zukünftigen Herausforderungen weiterhin so engagiert anzunehmen. „Ihr Dienst der Diakonie gehört untrennbar zum katholischen Glauben. Er ist gleichzeitig ein ganz besonderes Zeugnis der Gottesliebe an uns Menschen“, sagte der aus Deutschland stammende Präsident des Päpstlichen Rates.


Intensives Gespräch über Kirche & Politik:
Bonifatiuswerk-Generalsekretär Msgr. Georg Austen,
Hans-Henning Horstmann,  Botschafter der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl,
sowie Hermann Fränkert-Fechter, Vizepräsident des Bonifatiuswerkes (von links).


Der deutsche Botschafter im Vatikan, Hans-Henning Horstmann, sieht in der Arbeit des Bonifatiuswerkes „wichtige Antworten auf die Glaubenskrisen und die Wertebeliebigkeit unserer Gesellschaft“. Gerade junge Menschen bräuchten Anknüpfungspunkte, um Erfahrungen sammeln zu können. „Setzen Sie Ihre vielfältigen internationalen Kontakte dafür ein, Anlaufstelle für Suchende zu sein“, gab Horstmann der Paderborner Delegation in der deutschen Botschaft mit auf den Weg.


Gemeinsam aktiv für Nordeuropa:
Generaläbtissin M. Thekla Famiglietti O.SS.S. und Msgr. Georg Austen.



Quelle: Bonifatiuswerk