.

Diaspora-Hilfswerke planen gemeinsames Engagement auf dem Ökumenischen Kirchentag 2010 in München

Drei Diaspora-Hilfswerke der evangelischen und katholischen Kirche – das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, das Gustav-Adolf-Werk sowie der Martin-Luther-Bund – haben bei einem ersten Planungstreffen in Paderborn konkrete gemeinsame Aktivitäten während des zweiten Ökumenischen Kirchentages besprochen. Die Großveranstaltung wird vom 12. – 16. Mai 2010 in der bayerischen Landeshauptstadt München stattfinden.

„Gemeinsam wollen wir die ökumenischen und missionarischen Herausforderungen in der Diaspora zeitgemäß thematisieren“ berichtet Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen. Geplant seien gemeinsame Veranstaltungen und Gottesdienste, um die religiöse Begleitung von Kindern und Erwachsenen, die Gemeindebildung in der Diaspora, den „Lernort Schule“ sowie das diakonische und politische Handeln zu thematisieren.


Bild (v.r.n.l.): Generalsekretär Msgr. Georg Austen (Bonifatiuswerk), Friederike Hirschmann (Martin-Luther-Bund), Geschäftsführer Pfarrer Andreas Siemens (Martin-Luther-Bund Hannover), Antje Schröcke (Gustav-Adolf-Werk), Generalsekretär Pfarrer Hans Schmidt (Gustav-Adolf-Werk).

Auch auf der Kirchenmeile (Agora), einem bunten Informationsplatz unterschiedlichster Verbände und Institutionen, wollen die drei Diaspora-Hilfswerke erkennbar sein. „Unser Wunsch ist die Platzierung der drei Informationsstände unter einem Dach, so dass die gemeinsame Verantwortung für die Weitergabe des Glaubens in den unterschiedlichen Kirchen und Hilfsregionen deutlich wird“, so Austen.
Ein nächstes Treffen ist Anfang Mai in der Leipziger Geschäftsstelle des Gustav-Adolf-Werkes vorgesehen.



Quelle: Bonifatiuswerk.de