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Diaspora-Hilfswerke planen gemeinsames Engagement auf dem Ökumenischen Kirchentag 2010 in München

Kilometerweit fahren, um zum Kommunionunterricht zu kommen? Für die Kinder um Magdeburg Alltag, für die jungen Katholiken aus Büren-Brenken jedoch kaum vorstellbar. Für sie reicht es mal eben über die Straße zu gehen, um an der Vorbereitung zum Weißen Sonntag teilzunehmen.

Um deshalb etwas mehr über das Leben der Kinder in der Diaspora zu erfahren, besuchten 21 Mädchen und Jungen aus Büren-Brenken mit ihren Katechetinnen und Pfarrer Josef Kersting am 2. März die Zentrale des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken in Paderborn. Die künftigen Erstkommunionkinder aus der Pfarrei Sankt Kilian, der Heimatgemeinde von Generalsekretär Monsignore Georg Austen und Präsident Georg Freiherr von und zu Brenken, durften einen Blick hinter die Kulissen des Diasporahilfswerkes werfen.

Monsignore Austen zeigte den Kommunionkindern seinen persönlichen Kelch und seine Hostienschale
Monsignore Austen zeigte den Kommunionkindern seinen persönlichen Kelch und seine Hostienschale

Monsignore Austen beantwortete Fragen und erklärte passend zur Kommunionvorbereitung Kelch und Hostienschale. Matthias Micheel, Leiter der Diaspora-Kinderhilfe, erzählte von der diesjährigen Aktion des Bonifatiuswerkes zur Erstkommunion „Mit Jesus in einem Boot“. Er war es auch, der den Kindern Projekte vorstellte, die sie mit ihrer Spende am Weißen Sonntag unterstützen werden. Im Jahr 2008 sammelten Erstkommunionkinder aus ganz Deutschland insgesamt 2,1 Millionen Euro für die Diaspora.

Erstkommunion- und Firmgruppen sind im Hilfswerk jederzeit Willkommen. Informationen und Anmeldung bei Herrn Matthias Micheel unter Telefon: 0 52 51/29 96 50.



Quelle: Bonifatiuswerk.de