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Monsignore Georg Austen beim Abschlusssonntag der „Kirche am Ufer“

Unter dem Motto „ankommen – begegnen – aufbrechen“ hatte das ökumenische Kirchenprojekt der Evangelisch-Lutherischen-Landeskirche Mecklenburgs und des Erzbistums Hamburg 172 Tage auf der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin geöffnet. Am Abschlusstag am 11. Oktober feierte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen mit etwa 180 Besuchern der BUGA Eucharistie.

Monsignore Georg Austen in Schwerin
Monsignore Georg Austen in Schwerin

Das Bonifatiuswerk gehörte zu den Hauptsposoren des Kirchenprojekts. „Im wahrsten Sinn des Wortes eine offene Kirche ohne jede Schwelle“, stellte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes in seiner Predigt fest, „sie lädt ein, sich niederzulassen – wenn auch der heutige Nieselregen und die herbstliche Kühle dieses nicht gerade begünstigen.“

Vor der Messe
Vor der Messe

Band bei der 'Kirche am Ufer'
Band bei der "Kirche am Ufer"

Er verwies auf die unterschiedlichen Begegnungen an diesem Ort: Wasser und Land, Himmel und Erde, Mensch und Mensch, Christ und Nichtchrist und wohl in jedem hier gehaltenen Gottesdienst und Gebet auch die Begegnung von Gott und Mensch. Er ermutigte die zuhörende Gemeinde, ihren Glauben und ihr Christsein nach innen in der Gemeinschaft Gleichgesinnter bestärken und aufbauen zu lassen, genauso aber auch mutig vor Nichtglaubenden Rechenschaft von der Hoffnung abzulegen, die Christen trägt (vgl. 1 Petr 3,15). Das Bonifatiuswerk hat sich seit 160 Jahren die Aufgabe gestellt, Christen in der Minderheit und Vereinzelung zu unterstützen getreu dem Motto des Bonifatiussonntags „Der Einzelne zählt“.

Quelle: Bonifatiuswerk.de