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Führungsspitze des Bonifatiuswerkes besucht Kardinal Meisner

"Geben Sie weiter Gas im Bonifatiuswerk." Sichtlich beeindruckt von der Arbeit des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken zeigte sich der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner beim Besuch die Führungsspitze des Diasporahilfswerkes. "Wir freuen uns über dieses konstruktive Gespräch, in dem Kardinal Meisner uns bestärkt hat, unseren nun eingeschlagenen Weg gerade mit Blick auf die missionarische Pastoral weiterzugehen", erklärte der Präsident des Bonifatiuswerkes, Georg Freiherr von und zu Brenken, im Anschluss des Gespräches in Köln.

Von links nach rechts: der Präsident des Bonifatiuswerkes, Georg Freiherr von und zu Brenken, Generalvorstandsmitglied Michael Hänsch, Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, Generalsekretär Monsignore Georg Austen, Professor Dr. Günter Risse
Von links nach rechts: der Präsident des Bonifatiuswerkes, Georg Freiherr von und zu Brenken,
Generalvorstandsmitglied Michael Hänsch, Erzbischof Joachim Kardinal Meisner,
Generalsekretär Monsignore Georg Austen, Professor Dr. Günter Risse

Gemeinsam mit Generalsekretär Monsignore Georg Austen sowie dem Düsseldorfer Generalvorstandsmitglied Michael Hänsch und dem Vorsitzenden des Kölner Diözesan-Bonifatiuswerkes, Professor Dr. Günter Risse, kam der Präsident zu Kardinal Meisner ins Bischofshaus. "Das intensive und fachkundige Gespräch mit dem Kölner Erzbischof ist ein deutliches Zeichen wertschätzender Anerkennung gegenüber der Arbeit des Bonifatiuswerkes", resümierte Generalsekretär Monsignore Austen.

Der Prozess innerhalb des Bonifatiuswerkes, sich seines missionarischen Auftrags neu zu besinnen und damit auf die veränderte Situation in der Diaspora zu reagieren, bewertete Kardinal Meisner positiv. Der Bereich der missionarischen Pastoral sollte, nach Meinung des Kölner Erzbischofs, im deutschen Diasporahilfswerk weiter gestärkt werden. Der Kardinal spüre nämlich selbst in seinem Erzbistum die sich in Deutschland immer weiter ausbreitende Diaspora. Auch dort lebten immer mehr ungetaufte Menschen und Christen, die sich von der Kirche entfremdet hätten.

Monsignore Austen übergibt Kardinal Meisner einen Glaubensrucksack
Monsignore Austen übergibt Kardinal Meisner einen Glaubensrucksack

So freute sich der Kölner Erzbischof sichtlich über den Glaubensrucksack (mehr lesen), den Präsident Freiherr von und zu Brenken ihm überreichte. Denn Kardinal Meisner, dem das Bonifatiuswerk noch aus seiner Zeit als Weihbischof von Erfurt/Meiningen und als Bischof von Berlin sehr vertraut ist, schätzt vor allem die missionarischen Initiativen des Bonifatiuswerkes wie die Neugeborenentaschen-Aktion und die dauerhafte Unterstützung der Religiösen Kinderwochen (RKW). Er dankte für die materielle Hilfe der zahlreichen, solidarisch eingestellten Spender, die durch das Bonifatiuswerk den Katholiken in der Vereinzelung zukommt.

"Besonders am Herzen liegt dem Erzbischof von Köln jedoch auch die Kirche in Skandinavien", berichtete Monsignore Austen. Vor allem die Sanierung der mittlerweile schon baufälligen Kathedrale im norwegischen Trondheim sei ihm ein persönliches Anliegen. So traf sich auch im Anschluss an das Gespräch die Führungsspitze des Bonifatiuswerkes mit dem Vorsitzenden des St. Ansgarius-Werkes Köln, um sich über die Situation der Kirche in Nordeuropa auszutauschen.

Quelle: Bonifatiuswerk.de