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Von der Diaspora lernen – Monsignore Austen spricht in Porta Westfalica

In Porta Westfalica feierte die Pfarrgemeinde St. Walburga ihr Partonatsfest mit einem ganz besonderen Akzent. Am Vorabend des Festes der heiligen Walburga schlug die Gemeinde einen Bogen vom Leben der Heiligen zur heutigen Situation der Kirche. Hierzu begrüßte Gemeindereferent Ulrich Gschwinder den Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen.

Die heilige Walburga kam einst mit dem heiligen Bonifatius aus England in die deutschen Lande, um den Glauben weiterzugeben. „Auch heute sind die Katholiken in Deutschland gefragt, Zeugnis für ihren Glauben zu geben“, betonte Monsignore Austen an diesem Abend, „ganz in dem Sinne, ,Zeig draußen, was du drinnen glaubst!’“

Monsignore Austen präsentiert den Glaubensrucksack in Porta Westfalica.
Monsignore Austen präsentiert den Glaubensrucksack in Porta Westfalica.

Monsignore Austen sprach in der Diaspora-Gemeinde im Erzbistum Paderborn vor und mit einer Gruppe von 25 Gemeindemitgliedern. Sie haben es sich in verschiedenen Funktionen zur Aufgabe gemacht haben, den christlichen Glauben weiterzugeben und zum Leben in der katholischen Kirche einzuladen. In seinem Vortrag berichtete Monsignore Austen von den Problemen, aber auch der Überzeugungskraft und dem Ideenreichtum der Kirche im Osten Deutschlands und in Skandinavien. Damit regte er die Zuhörer in St. Walburga an, eigene Formen der Gemeindegestaltung zu entwickeln.

Nach seinem Vortrag und der anschließenden Diskussion nutzte Monsignore Austen die Gelegenheit, den Umbau des Gemeindezentrums St. Walburga in Augenschein zu nehmen.

Das mit Mitteln des Bonifatiuswerkes neu gestaltete Gemeindezentrum wird am kommenden Sonntag, dem 28. Februar um 10 Uhr mit einem Gottesdienst und einem Empfang mit Besichtigung der Räume feierlich eingeweiht. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Quelle: Bonifatiuswerk.de