.

„Zeig draußen, was Du drinnen glaubst!“ – GlaubensMobil präsentiert sich in Frankfurt a.M.

Ein GlaubensMobil soll in den kommenden Monaten in der Begegnung mit den Menschen den christlichen Glauben auf die Straße bringen. Gemeinsam mit Kapuzinerpater Bruder Paulus Terwitte stellte das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken seine neue Initiative heute an der Hauptwache in Frankfurt am Main vor.

Vom 13. März 2011 bis zum 20. Mai 2012 tourt der raps-gelbe Kleinbus durch ganz Deutschland, von St. Peter-Ording bis nach Freiburg im Breisgau und von Görlitz bis nach Trier (mehr Tourdaten). Das Motto der Aktion lautet: „Zeig draußen, was Du drinnen glaubst!“ Der Fahrer des GlaubensMobils, Religionspädagoge Johannes Schäfers (im Porträt), besucht Kirchengemeinden und Großveranstaltungen, um die Inhalte des Glaubens ins Alltagsgespräch zu bringen sowie missionarische Initiativen zu fördern und zu vernetzen. Als Diaspora-Hilfswerk unterstützt das Bonifatiuswerk Katholiken, die in einer extremen Minderheitensituation leben.

(v.l.n.r.:) Johannes Schäfers, Fahrer des GlaubensMobils, Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Diaspora-Hilfswerkes, Bruder Paulus Terwitte. (Foto: kna)
(v.l.n.r.:) Johannes Schäfers, Fahrer des GlaubensMobils, Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Diaspora-Hilfswerkes, Bruder Paulus Terwitte. (Foto: kna)

Die Aktion des Bonifatiuswerkes möchte zu einem aktiven und bewussten Christsein ermutigen. „Unser Glaube braucht Bewegung, um wieder die Menschen zu erreichen“, sagte Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Diaspora-Hilfswerkes. „Wir möchten mit dem GlaubensMobil die Inhalte unseres Glaubens in die Öffentlichkeit und ins Alltagsgespräch bringen und zu evangelisierendem Handeln ermuntern“, erklärte er die Bedeutung der Aktion. Die Erfahrung aus der Diaspora lehre, dass nur ein selbstbewusst gelebter Glaube Anfragen der Mitmenschen ermögliche. Andererseits sei es notwendig, dass die Verantwortlichen in der Seelsorge genau hinhören auf die Fragen und Anfragen der Menschen. Dies könne nur in der persönlichen Begegnung geschehen.

Bruder Paulus Terwitte betonte die Notwendigkeit in der heutigen Gesellschaft, den Glauben auf die Marktplätze der Welt zu tragen. Mitten im Leben, da gehöre die Rede über den Glauben hin, ist der Kapuziner überzeugt. „Das GlaubensMobil kann helfen, eine neue Sprachfähigkeit im Glauben zu erlernen“, so Paulus Terwitte.

Religionspädagoge Johannes Schäfers vor dem GlaubensMobil. (Foto: kna)
Religionspädagoge Johannes Schäfers vor dem GlaubensMobil. (Foto: kna)

Projektreferent Johannes Schäfers sieht Glaube und christliche Themen aus dem Alltagsgespräch der Menschen verschwinden. „Gott kommt selbst in engen Beziehungen sehr selten zur Sprache. Ein Satz wie: ,Gott liebt Dich!’ wird in unserer Gesellschaft doch eher belächelt als dankbar angenommen und das, obwohl er doch so sehnsuchtserfüllend ist.“ Schäfers bietet - in Kooperation mit den diözesanen Bonifatiuswerken - Kirchengemeinden und Institutionen Vorträge und Aktionsveranstaltungen an, in denen er über Erfahrungen und Möglichkeiten einer neuen offenen missionarischen Einstellung informiert. Ebenso sollen ermutigende Beispiele aus den Bistümern auf diesem Weg vernetzt werden.

Am 13. März startet die Aktion mit einem feierlichen Gottesdienst um 9.30 Uhr am Grab des heiligen Bonifatius im Dom zu Fulda. Im Anschluss fährt das GlaubensMobil zunächst zur Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz nach Paderborn. Danach kommt es ins Bistum Fulda, zunächst ab dem 20. März in den Pastoralverbund Kassel-Nord, Pfarrei St. Laurentius, und anschließend ab dem 26. März in den Pastoralverbund St. Peter und Paul in Freigericht-Hasselroth.

Anmeldungen für das GlaubensMobil sind noch möglich unter Telefon: 0 52 51/29 96 44 oder unter glaubensmobil @ bonifatiuswerk.de. Weitere Informationen unter www.bonifatiuswerk.de.



Quelle: Bonifatiuswerk.de