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Unterstützung für den Papstbesuch – Generalsekretär zu Arbeitsbesuch in Berlin

Zu einem Informationsgespräch kamen der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, und der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen, vergangene Woche in Berlin zusammen. Monsignore Austen drückte dabei noch einmal seine große Freude darüber aus, dass der Papst in diesem Jahr die Katholiken in Ostdeutschland besuche und damit das Leben der Christen in der Diaspora eine besondere Wertschätzung erfahre. Er sicherte im Rahmen der Möglichkeiten Unterstützung des Bonifatiuswerkes für die pastorale Vorbereitung in den Diasporagemeinden im Vorfeld des Papstbesuches zu.

Nuntius Périsset und Msgr. Austen vor der Büste Papst Benedikts in der Nuntiatur Berlin
Nuntius Périsset und Msgr. Austen vor der Büste Papst Benedikts in der Nuntiatur Berlin

Erzbischof Périsset zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Bonifatiuswerkes im Bereich der missionarischen Pastoral, besonders von Förderung von Personalstellen. Gerade in einer Situation wie in Ostdeutschland, wo oftmals mehr als 80 Prozent der Bevölkerung keinen Bezug zu einer christlichen Kirche haben, sei die Arbeit des Bonifatiuswerkes ein besonderer Segen. Der Generalsekretär stellte Nuntius Périsset die Aktion „GlaubensMobil“ des Bonifatiuswerkes vor, die am 13. März am Grab des heiligen Bonifatius in Fulda startet. Von da aus reist das „GlaubensMobil“ bis Mai 2012 durch die deutschen Bistümer mit Anregungen für einen ansteckenden Glauben. Die Einladung von Monsignore Austen, im Rahmen der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Paderborn im kommenden März das Bonifatiushaus zu besuchen, nahm Nuntius Périsset an.

Ordinariatsrat Hansjörg Günther, Weihbischof Matthias Heinrich, Msgr. Austen
Ordinariatsrat Hansjörg Günther, Weihbischof Matthias Heinrich, Msgr. Austen

Ebenfalls über den Papstbesuch in Berlin und die Glaubenssituation in Ostdeutschland sprach Monsignore Austen mit dem Berliner Weihbischof Dr. Matthias Heinrich. „Hier leben Menschen, die vergessen haben, dass sie Gott vergessen haben“, zitierte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes Verantwortliche, die er bei der Weihe der neuen Kirche Stella Maris in Binz auf Rügen getroffen hat. Anfang Januar konnte das vom Bonifatiuswerk stark unterstützte Projekt des Erzbistums Berlin fertig gestellt werden. Weihbischof Heinrich brachte besondere Herausforderungen des Diaspora-Bistums Berlin zu Sprache wie die Urlauberseelsorge in den Küstenregionen, die demographische Entwicklung und die Abwanderung jüngerer Katholiken gerade auf dem Land. Deshalb sieht Weihbischof Heinrich der Tagung zur Landpastoral in der Diaspora vom 27. bis 29. Mai in Meyenburg besonders hoffnungsvoll entgegen, die das Bonifatiuswerk gemeinsam mit dem Bundesverband der Katholischen Landjugendbewegung und dem BDKJ-Berlin veranstaltet. Weihbischof Heinrich dankte dem Bonifatiuswerk für die Förderung der Personalstelle für das „Internationale pastorale Zentrum St. Eduard“ in Berlin-Neukölln.

Im Don Bosco Zentrum Berlin informierte sich Monsignore Austen über das vom Bonifatiuswerk unterstützte Projekt Manege
Im Don Bosco Zentrum Berlin informierte sich Monsignore Austen über das vom Bonifatiuswerk unterstützte Projekt "Manege"

Während seines Berlin-Aufenthaltes besuchte Monsignore Austen zudem das Projekt „Manege“ im Stadtteil Marzahn, das von der Diaspora-Kinder- und -Jugendhilfe des Bonifatiuswerkes unterstützt wird. Dort engagieren sich Salesianer und Heiligenstädter Schulschwestern für die Zukunft von Jugendlichen am Rand der Gesellschaft. Des Weiteren nahm der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes neue Projektvorschläge in Augenschein, die künftig auf eine Unterstützung des Diaspora-Hilfswerkes angewiesen sein könnten.

Quelle: Bonifatiuswerk.de