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Einzigartiges Fest des Glaubens

Welch ein Fest des Glaubens in der ostdeutschen Diaspora! Papst Benedikt XVI. begeisterte die Gläubigen in den Gottesdiensten in Erfurt und in Berlin. „Wo Gott ist, da ist Zukunft“ lautete das Motto der päpstlichen Reise. Die Katholiken in der Diaspora konnten spüren, dass sie in ihrem Glauben alles andere als alleine dastehen. Und das Bonifatiuswerk sieht sich durch den Papst in seinem Kurs bestätigt: „Keiner soll alleine glauben“, das Motto des Diaspora-Sonntags am 20. November 2011, erhielt in Erfurt quasi päpstlichen Segen.

Der Papstbesuch - ein Fest des Glaubens, dass Tausende anazog.
Der Papstbesuch - ein Fest des Glaubens, dass Tausende anazog.

Mit voller Kraft engagierte sich das Diasporahilfswerk während der Tage, in denen Benedikt XVI. den Scheinwerfer des öffentlichen Interesses auf die Minderheitenkirche in Ostdeutschland lenkte. In Berlin, Etzelsbach und Erfurt informierte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes vor den versammelten Gläubigen über die Arbeit des Bonifatiuswerkes. Allein nach Etzelsbach kamen 90.000 Gottesdienstbesucher. Monsignore Austen suchte außerdem das Gespräch mit ranghohen Vertretern der Politik, Gesellschaft und der Weltkirche sowie den gottesdienstfeiernden Gläubigen. Vor allem die Glaubenssituation in Ostdeutschland, wo mehr als 75 Prozent der Menschen keiner christlichen Konfession angehören, galt es zu thematisieren. Über 20 Jahre nach der Wende können viele noch immer nicht eine solch im kritischen Sinne einmalige Situation in Europa verstehen.

Der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes informierte - hier im Olympiastadion - über die Arbeit des Bonifatiuswerkes.
Der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes informierte - hier im Olympiastadion - über die Arbeit des Bonifatiuswerkes.

Msgr. Austen im Gespräch mit Bundespräsident Christian Wulff.
Msgr. Austen im Gespräch mit Bundespräsident Christian Wulff.

Als Papst Benedikt die Gläubigen in Erfurt aufforderte, sich mit ihrem Glauben nicht ins Private zurückzuziehen, sondern draußen mutig zu zeigen, was sie drinnen glauben, wusste sich das Bonifatiuswerk in seinem Kurs bestätigt. Die Sprachfähigkeit im Glauben zu fördern und eine innovative missionarische Pastoral zu unterstützen, bildet mittlerweile einen nicht mehr wegzudenkenden Aspekt der Diasporahilfe. Dieses Engagement strahlt mittlerweile sogar auf die mehrheitlichen katholischen Regionen in Deutschland aus.

Am Rahmenprogramm beteiligte sich das Bonifatiuswerk mit den Gesangseinlagen von Maite Kelly in Berlin ...
Am Rahmenprogramm beteiligte sich das Bonifatiuswerk mit den Gesangseinlagen von Maite Kelly in Berlin ...

... und Paddy Kelly in Etzelsbach.
... und Paddy Kelly in Etzelsbach.

Zweifellos einer der Höhepunkte der päpstlichen Wertschätzung der Arbeit des Bonifatiuswerkes war die Beteiligung des Präsidenten des Bonifatiuswerkes, Georg Freiherr von und zu Brenken, an der Gabenprozession im Berliner Olympiastadion. Am Rahmenprogramm beteiligte sich das Bonifatiuswerk mit den Gesangseinlagen von Maite Kelly in Berlin und Paddy Kelly in Etzelsbach, die vom Publikum voller Freude aufgenommen worden sind.

Quelle: Bonifatiuswerk.de