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Happy Birthday, Georg Freiherr von und zu Brenken!

Georg Freiherr von und zu Brenken, der Präsident des Generalvorstands des Bonifatiuswerkes, feiert am heutigen Donnerstag seinen 70. Geburtstag. Zu seinem Ehrentag überbrachte ihm Generalsekretär Monsignore Georg Austen im Namen aller Mitarbeiter die herzlichsten Glück- und Segenswünsche und dankte ihm für sein nun schon über 30 Jahre währendes Engagement für das Diasporahilfswerk.

Mit einem Fäschchen des Klosterlikörs 'Bonifatius-Tropfen' gartulierte Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerks (links), Georg Freiherr von und zu Brenken (rechts) heute zum 70. Geburtstag (Foto: Bonifatiuswerk).
Mit einem Fäschchen des Klosterlikörs "Bonifatius-Tropfen" gartulierte Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerks (links), Georg Freiherr von und zu Brenken (rechts) heute zum 70. Geburtstag (Foto: Bonifatiuswerk).

Georg Freiherr von und zu Brenken, der 1941 im westfälischen Münster geboren wurde, ist seit 1998 Präsident des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken. Zuvor arbeitete er ab 1977 im Generalvorstand mit und wurde 1995 zum Vizepräsidenten gewählt. Einen besonderen Schwerpunkt in seiner ehrenamtlichen Arbeit für das Bonifatiuswerk legt Baron von und zu Brenken auf die Diaspora-Kinder- und Jugendhilfe. Ihm liegt im Besonderen die Glaubensweitergabe an die junge Generation sehr am Herzen.

In seiner Zeit im Generalvorstand und später als Vizepräsident stellte er sich der besonderen Herausforderung, die dringend benötigte Hilfe des Bonifatiuswerkes für die katholische Kirche in den neuen Bundesländern nach der Wende zu organisieren. Dort galt es alte kirchliche Infrastruktur instand zu setzen und eine neue, in Zeiten der SED-Diktatur verbotene Infrastruktur zu schaffen. In dieser Zeit nahm das Bonifatiuswerk auch die durch den Sowjet-Kommunismus daniederliegenden Diaspora-Kirchen in Estland und Lettland in die Förderung mit auf.

Als Präsident richtete von und zu Brenken die Arbeit des Bonifatiuswerkes auf das missionarische Wirken in ganz Deutschland aus, ausgehend von dem Gründungsgedanken des Werkes, „Missionsverein für Deutschland“ zu sein. So schrieb das Bonifatiuswerk unter seiner Regie den Bonifatiuspreis für missionarisches Handeln in Deutschland aus. Weitere Schwerpunkte der Arbeit des Präsidenten von und zu Brenken bilden wichtige Bauprojekte wie der Wiederaufbau Kloster Helftas bei Eisleben oder der größte Kirchbau in Ostdeutschland nach der Wende, die Leipziger Propstei-Kirche. In Nordeuropa unterstützte das Bonifatiuswerk unter Führung von und zu Brenkens die Ansiedlung neuer Ordensgemeinschaften. In der Diaspora-Kinder- und –Jugendhilfe wendete sich das Bonifatiuswerk karitativen Projekten zu. Es stellte die Förderung der Glaubensweitergabe an Kinder und Jugendliche in entchristlichten Regionen in Ostdeutschland in den Vordergrund.

1941 in Münster in Westfalen geboren ist Baron von und zu Brenken als Unternehmer in der Forst- und Landwirtschaft tätig und leitet verschiedene Familienunternehmen. Gemeinsam mit seiner Frau Maria Rosa, geborene Gräfin von Nostitz-Rieneck, lebt er auf Schloss Erpernburg in Büren-Brenken. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.

Georg Freiherr von und zu Brenken wurde im Jahr 2009 mit dem päpstlichen Silvesterorden ausgezeichnet und damit zum „Ritter des Ordens vom hl. Papst Silvester“ ernannt.

Quelle: Bonifatiuswerk