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Geschenk an die Kulturhauptstadt Europas – Bonifatiuswerk überreicht Dialogkrippe an Katholiken in Tallinn

Eine Dialogkrippe, das ist das besondere Geschenk des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken an die Kulturhauptstadt Europas 2011. Der Generalvorstand des deutschen Diaspora-Hilfswerkes überreichte anlässlich seiner Estlandfahrt die fast lebensgroßen Figuren Bischof Philippe Jourdan in Tallinn. Die Krippe steht für die Öffentlichkeit zugänglich in der katholischen Bischofskirche St. Petrus und Paulus.

Monsignore Georg Austen (li.) und Bischof Philippe Jourdan bringen das Jesuskind zur Krippe.   (Foto: Bonifatiuswerk)
Monsignore Georg Austen (li.) und Bischof Philippe Jourdan bringen das Jesuskind zur Krippe. (Foto: Bonifatiuswerk)

„In Estland sind mehr als 70 Prozent der Bevölkerung konfessionslos, 0,45 Prozent sind nur katholisch“, erklärte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen, nach der Übergabe. „Wir wollen mit der Krippe den Menschen hier in der Kulturhauptstadt Europas die Möglichkeit geben, von der Heilsgeschichte angesprochen zu werden.“

Eine Dialog-Krippe wird bewusst im öffentlichen Raum auch außerhalb der Advents- und Weihnachtszeit aufgestellt. Sie soll das ganze Jahr über anregen, sich mit der Menschwerdung Christi auseinanderzusetzen. Aus diesem Grund stehen nicht nur Maria und Josef um das Christuskind, sondern auch herausragende europäische Persönlichkeiten wie Albert Schweitzer, Edith Stein und der heilige Bonifatius, die den christlichen Glauben im Besonderen verkörpern. Die Dialogkrippe versteht sich als Brücke zwischen den Völkern und als Zeichen für das Zusammenwachsen Europas im Blick auf Christus.

Die Dialogkrippe des Bonifatiuswerkes steht jetzt in St. Petrus und Paulus in Tallinn.(Foto: Bonifatiuswerk)
Die Dialogkrippe des Bonifatiuswerkes steht jetzt in St. Petrus und Paulus in Tallinn.(Foto: Bonifatiuswerk)

„Wir wollen mit der Krippe auf die Menschwerdung Gottes in der Welt aufmerksam machen“, betonte Monsignore Austen. Die Krippe zeige, welches Menschenbild das Bonifatiuswerk in die Welt tragen möchte. „Gerade in der Auseinandersetzung mit einer immer stärker entchristlichten Gesellschaft müssen wir auch zeigen, für welche Werte wir stehen.“ Mit der Krippe solle ausdrücklich die Familie gestärkt werden, sagte der Generalsekretär.

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt die katholische Kirche in Estland mit rund 100.000 Euro pro Jahr, damit eigene Kirchengebäude, eine katholische Schule und das Seelsorgepersonal unterhalten werden können. Aufgrund der extremen Minderheitensituation sind die estnischen Katholiken auf die Hilfe aus Deutschland angewiesen.

Karte „Katholische Diaspora in Estland und Lettland“

Soeben erschienen ist die Karte „Katholische Diaspora in Estland und Lettland“ des Bonifatiuswerkes. Sie zeigt die katholischen Gemeinden, ihre Filialkirchen und die Missionspunkte. Die entsprechenden Adressen sind auf der Rückseite aufgeführt.

Baltikumkarte: Die neue Karte über die katholische Diaspora in Estland und Lettland ist soeben erschienen.  (Grafik: Bonifatiuswerk)
Baltikumkarte: Die neue Karte über die katholische Diaspora in Estland und Lettland ist soeben erschienen. (Grafik: Bonifatiuswerk)

Die Karte im A-2-Format kann zu einer Schutzgebühr von 1,50 Euro online hier bestellt werden oder direkt beim Bonifatiuswerk, Kamp 22, 33098 Paderborn, Telefon: 0 52 51 / 29 96-53, E-Mail: bestellungen @ bonifatiuswerk.de.