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Ostern feiern mit Maite Kelly

Die Sängerin verbringt die Feiertage in Fürstenberg und tritt mit der "Sintfeld-Chorporation" auf

Ein ganz besonderer Gast | FOTOS: MARC KÖPPELMANN/ANNIKA FALK Bad Wünnenberg-Fürstenberg. Ostern feiern die meisten Menschen mit ihren Familien. Maite Kelly aber folgte einer Einladung von Monsignore Georg Austen und verbrachte die Ostertage in einer Gastfamilie in Fürstenberg - allerdings zusammen mit ihrem Mann und den beiden Töchtern.

Seit zehn Jahren sind der Monsignore, Maite Kelly und ihr Mann Florent Raimond befreundet. Austen war bei der Hochzeit des Paares in Paris, sie besuchten ihn bei seinem Priesterjubiläum in Brenken im vergangenen Jahr. "Wir versuchen, uns ein Mal im Jahr ein paar Tage zu sehen", so Maite Kelly, die bei einer Gastfamilie wohnte. "Dann kann man sich auch mal privat und beruflich in Frage stellen."

Über die Einladung nach Fürstenberg habe sie sich deshalb sehr gefreut. "Wir haben hier viel Zeit zum Reden", sagte die Sängerin am Karsamstag. "Und ich sehe, wie in Fürstenberg Kirche gelebt wird, wie die biblischen Geschichten weitergegeben werden."

Austen zu Gast bei RTL-Show

Gemeinsam mit den Kindern der Gemeinde bastelte die 32-Jährige Oster-Servietten und feierte eine Nachmittagsandacht. "Ich bin ein ganz normaler Mensch, die Frau von nebenan und ein Teil der Kirche", nahm sie den Kindern die Scheu. Ihr sei es besonders wichtig, vor allem Kindern den Glauben weiterzugeben. "Und ich möchte die Ostertage ganz bewusst erleben, weil sie das größte Fest der Christen ist", so die Blondine. "Uns geht es um Sinnvermittlung an junge Menschen, aber auch selbst ein Glaubenszeugnis abzulegen", sagte Monsignore Georg Austen.

Seine Freundschaft zu dem ehemaligen Mitglied der "Kelly Family" brachte ihm auch einen Besuch in der RTL-Show "Let’s dance" ein, bei der Maite Kelly derzeit Jurorin ist. "Aber nur unter der Bedingung, dass ich nicht in der ersten Reihe sitzen und nicht tanzen muss", erzählte Austen lachend.

Der Osterhase als Freund von Jesus

Am Abend trat die Tanz-Jurorin dann mit den Männern der "Sintfeld-Chorporation" in der Osternacht" in St. Antonius auf, sang das "Hallelujah" und "Raise me up". Maite Kelly fühlte sich wohl im Dorf: "Wir wurden herzlich aufgenommen, genießen die frische Luft und meine Töchter haben sich in die Kinder hier verliebt, das gibt Tränen bei der Abreise."

Doch den Abschied erleichterte die Aussicht auf die Ostergeschenke, die zuhause in Köln bereit lagen. "Wir warten immer eine halbe Stunde auf Jesus und seinen guten Freund, den Osterhasen", so Mama Maite. "Er ist ein Symbol für den Frühling, aber meine Kinder wissen, dass natürlich Jesus am wichtigsten ist in diesen Tagen."

Quelle: NRW-News