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„Besuch vom Rotary Club Paderborn Stadt und Land im Bonifatiushaus
Vierstelliger Betrag für Sozialprojekt in Berlin-Marzahn

Der Rotary Club Stadt und Land informierte sich am gestrigen Abend über die Arbeit des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken in der Zentrale in Paderborn. "Es ist deutlich geworden, wie breit und vielschichtig das Bonifatiuswerk in Deutschland, aber auch in Nordeuropa und dem Baltikum die Diaspora unterstützt", so der Präsident des Clubs, Meinolf Päsch. Konkret wurde dies durch den Besuch von Schwester Margareta Kühn, die das Sozialprojekt Manege im Don Bosco-Zentrum im Plattenbaubezirk Berlin-Marzahn vorstellte, in dem mit Unterstützung des Bonifatiuswerkes ein Lebensraum für sozial benachteiligte junge Menschen geschaffen wurde. Spontan sagte der Präsident einen vierstelligen Betrag aus dem Sozialfonds für das Projekt zu.

von links nach rechts: Monsignore Georg Austen, Schwester Margareta Kühn, Meinolf Päsch
von links nach rechts: Monsignore Georg Austen, Schwester Margareta Kühn, Meinolf Päsch

„Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, rückte in seinem Vortrag vor allem die Entchristlichung in den Vordergrund: Christsein in der Minderheit ist in den neuen Bundesländern heute bereits Realität. In Zukunft wird dies jedoch auch die kirchliche Realität in anderen Regionen unseres Landes beeinflussen. "Wir als Bonifatiuswerk ermutigen Gläubige, den eigenen Glauben in dieser zunehmend säkularen - Umgebung zu leben, weiterzugeben und eine tragende Gemeinschaft zu erfahren", so der Generalsekretär.

Das Projekt Manege, bereits 2005 gestartet, wurde von Anfang an durch das Bonifatiuswerk unterstützt. Es ermöglicht 230 sozial benachteiligten junge Menschen einen Lebensraum und setzt auf den Aufbau ehrlicher, tragfähiger Beziehungen, die nicht am Dienstschluss oder mit einer Maßnahme enden.

Quelle: Bonifatius-Werk