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„Bonifatiuswerk stellt sich im Bistum Limburg vor
Generalsekretär Monsignore Austen spricht vor der Plenarkonferenz

Die Arbeit und die Anliegen des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken standen heute im Mittelpunkt der Plenarkonferenz des Bischöflichen Ordinariats im Bistum Limburg. Der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen, stellte den unter dem Vorsitz von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst versammelten Verantwortlichen der Diözese das Diaspora-Hilfswerk vor. Die Plenarkonferenz ist die gemeinsame Konferenz des Weihbischofs, des Generalvikars, des Offizials, der Bischofsvikare, der Dezernenten sowie der Bezirks- und Stadtdekane unter dem Vorsitz des Bischofs.

Msgr Austen
Der Vorsitzende des Diözesan-Bonifatiuswerkes im Bistum Limburg, Weihbischof Thomas Löhr, begrüßte den Generalsekretär des Diaspora-Hilfswerkes und dankte für die Hilfe des Bonifatiuswerkes. Monsignore Austen erläuterte der Plenarkonferenz die unterschiedlichen Wege der Diaspora-Hilfe. Auch im Bistum Limburg komme die Solidarität katholischer Christen in Deutschland mit den Diaspora-Katholiken an, betonte Monsignore Austen. Das Bonifatiuswerk unterstütze Diaspora-Gemeinden im Bistum Limburg mit rapsgelben BONI-Bussen und mit Bauhilfe. Zudem werde eine Personalstelle in Herschbach-Selters für die "Verknüpfung schulnaher Kinder- und Jugendarbeit mit Gemeindekatechese" durch das Bonifatiuswerk gefördert.

Mit der Unterstützung von innovativen Wegen in der missionarischen Pastoral sorgt sich das Bonifatiuswerk um die Zukunft des katholischen Glaubens und der Kirche in Deutschland. Vor mehr als 160 Jahren als Missionswerk für Deutschland gegründet nehme es diesen Auftrag gerade heute besonders ernst, betonte Monsignore Austen in Limburg.

In der anschließenden Diskussion berieten die Anwesenden über die Möglichkeit auch im Bistum Limburg Religiöse Kinderwochen, kurz RKW, in den Diaspora-Regionen der Diözese einzuführen. Die Ferienfreizeit RKW dient in der Diaspora Ostdeutschlands dazu, die Glaubensvermittlung an Kinder und Jugendliche zu organisieren. Gerade wenn kein katholischer Religionsunterricht an Grundschulen mehr angeboten wird, kann die RKW einen neuen Bezug der Kinder und Jugendlichen zur katholischen Glaubensgemeinschaft und zur Kirchengemeinde herstellen.

Quelle: Bonifatius-Werk