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„Besuche im Kloster St. Marienthal, Görlitz und Bautzen

Insbesondere in den ostdeutschen Bistümern wird die Hilfe des Bonifatiuswerkes benötigt. Am vergangenen Wochenende bereiste Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, die Bistümer Görlitz und Dresden-Meißen, um Gespräche mit Bischof und Bistumsleitung zu führen. Unter anderem besuchte er den Neujahrempfang des Bischofs von Görlitz im Bistum Görlitz, das Kloster St. Marienthal in Ostritz und feierte einen Gottesdienst in der Kirche "Unserer Lieben Frau" in Bautzen im Bistum Dresden-Meißen mit.

Monsignore Austen zu Gast im Kloster St. Marienthal in Ostritz.
Monsignore Austen zu Gast im Kloster St. Marienthal in Ostritz.

Die verheerende Neiße-Flut im Jahr 2010 hat das Kloster St. Marienthal in Ostritz schwer beschädigt. Mehr als zwei Meter hoch stand das Wasser an den Gebäuden. Der Schaden belief sich auf rund 15 Millionen Euro. Das Bonifatiuswerk hat das Kloster durch einen eigenen Spendenaufruf mit etwa 144.000 Euro unterstützen können. Durch diese und weitere großzügige Hilfen konnte im vergangenen Oktober die Klosterkirche wieder eröffnet werden. Monsignore Georg Austen hat die Kirche bei seinem Besuch am vergangenen Freitag besichtigt, dabei jedoch erfahren, dass das Kloster immer noch auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist, um weitere Flutschäden beseitigen zu können.

Bischof Wolfgang Ipolt (links) begrüßt Monsignore Austen beim Neujahrsempfang in Görlitz.
Bischof Wolfgang Ipolt (links) begrüßt Monsignore Austen beim Neujahrsempfang in Görlitz.

Am Samstag nahm Monsignore Austen am Neujahrsempfang des Bischofs von Görlitz Wolfgang Ipolt teil und richtete auch selbst ein Grußwort an die anwesenden Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft. Dabei unterstrich er, dass es nicht nur mutig ist sich untereinander solidarisch zu unterstützen, sondern selbstbewusst die christliche Botschaft zu leben. Auf diesem Weg sollen die suchenden und verunsicherten Menschen dieser Tage eine Orientierung aus dem Glauben und des christlichen Menschenbildes ziehen. Ebenso sei es für das Bonifatiuswerk wertvoll die Beziehungen untereinander zu intensivieren. Auch ging Austen auf die Unterstützung ein, die das Bonifatiuswerk im Bistum Görlitz geleistet hat. Unter anderem fördert das Bonifatiuswerk die Sanierung der St. Jakobuskathedrale mit 670.000 Euro. Wie wichtig es ist, dass Kirchengebäude erhalten bleiben, stellte auch Bischof Ipolt in seiner Neujahransprache heraus: "Es scheint so, dass für viel mehr Menschen das Kirchengebäude wichtig ist, als es Kirchenmitglieder gibt. Für mich ist das Ausdruck einer unstillbaren Sehnsucht, die Gott in das Menschenherz gelegt hat. Denn in alledem, was es in unseren Kirchen zu sehen gibt, werden wir erinnert an das geheimnisvolle Anderssein Gottes und damit an eine Dimension, die über dieses Leben hinausreicht."

In seinem Grußwort ermutigt Monsignore Austen die christliche Botschaft selbstbewusst zu leben.
In seinem Grußwort ermutigt Monsignore Austen die christliche Botschaft selbstbewusst zu leben.
Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft waren anwesend.Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft waren anwesend.
Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft waren anwesend.Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft waren anwesend.


Ein weiterer Besuch fand in Bautzen statt, wo Monsignore Austen als Konzelebrant den Gottesdienst in der Kirche "Unserer Lieben Frau" der Dompfarrei St. Petri mitfeierte. Das Bonifatiuswerk hat in Bautzen schon einige Projekte unterstützt. Etwa 360.000 Euro flossen in die Bauhilfe, womit zum Beispiel die Errichtung eines Hortgebäudes in der Dompfarrei St. Petri realisiert werden konnte oder der Bau einer Fachschule für Sozialpädagogik.

Den Gottesdienst in der Dompfarrei St. Petri feierte Monsignore Austen als Konzelebrant mit.
Den Gottesdienst in der Dompfarrei St. Petri feierte Monsignore Austen als Konzelebrant mit.
Einige Worte richtete er persönlich an die Gemeinde.
Einige Worte richtete er persönlich an die Gemeinde.



Quelle: Bonifatius-Werk