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Ansprachen des Tages am Palmsonntag 2004 in Berlin am Brandenburger Tor

Pfarrer Georg Austen, Sekretär des Weltjugendtages, bezeichnete bei der 1. Station des WJT-Kreuzes am Brandenburger Tor dieses als ein Symbol für Trennung und Einheit. "Wie ein Stachel im Fleisch hält es in uns wach, dass immer dann, wenn der Mensch sich das Heil allein vom Menschen versprach, es zum Unheil für den Menschen geworden ist." 2:27 Audio
Im 2. Teil seiner Ansprache ging Pfarrer Georg Austen, Sekretär des Weltjugendtages, auf die aktuelle Bedrohung durch Terror und Gewalt ein. Er erinnerte an den Pilgerweg der Versöhnung des WJT-Kreuzes durch 26 europäische Länder. "Ich bin überzeugt, dass durch das verbindende Gebet und die Begegnungen miteinander der verschiedenen Völker Schritte zur Versöhnung gesetzt wurden. Nur durch Vergebung und gegenseitige Achtung kann auch die Spirale der Gewalt und des Terrors durchbrochen werden." 4:18 Audio
Monika Eder, Diözesandelegierte aus Eichstätt brachte bei der 1. Station des WJT-Kreuzes am Brandenburger Tor ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass das Kreuz zu einem verbindenden Zeichen für die Jugend in Deutschland werden möge. Es sei wichtig, auf dem Weg des Kreuzes zusammenzuhalten. "Nun dürfen wir das Kreuz tragen und spüren, wie wichtig es ist, nicht allein zu sein. (...) Es soll ein Sinnbild für uns sein, andere mit ihren Sorgen und Nöten nicht alleine zu lassen; die Last gemeinsam zu tragen." 1:39 Audio

Die gesamten Ansprachen und Stimmen des Tages aus Berlin finden Sie hier.

Foto: WJT gGmbH