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Rückmeldungen aus den (Erz-)Diözesen zu Wirkungen, Eindrücken, geist-lichen Erfahrungen am dem XX. Weltjugendtag in Köln und den Tagen der Begegnung in den deutschen Diözesen

Diese Rückmeldungen wurden generalisierend aus den Gesprächen bei den Besuchen in allen deutschen (Erz-)Diözesen zusammengestellt.

  • Insgesamt wurde bestätigt, dass der Weltjugendtag zu einem „Begriff“ in Deutsch-land geworden ist, der nach dem Glaubensfest positiv gefüllt wurde.
  • Die Erfahrungen des Weltjugendtags haben zu einer evangelisierenden und mysta-gogischen Vertiefung der Jugendpastoral geführt.
  • Die Sprachfähigkeit und Bereitschaft über den Glauben zu sprechen sind bei jungen Menschen erhöht worden. Jugendliche bekunden dabei neues Interesse an Glaubens-fragen, Jugendgottesdiensten, Gebetsformen, musikalisch/liturgischen Gruppen und Kreisen
  • Elemente des Weltjugendtags wie Wallfahrt, Vigil, Katechese, Kreuzweg (Weltju-gendtagskreuz), Formen der Anbetung und der Versöhnung wurden angenommen und teilweise in den Diözesen modellhaft übernommen. Besonders der Pilgerweg des Weltjugendtagskreuzes und die abendliche Vigilfeier haben tiefgehende Eindrücke hinterlassen.
  • Junge Menschen suchen „Atemräume des Glaubens“:
    • um Glaubenserfahrungen und Glaubensgemeinschaften zu erleben
    • Wallfahrten (Wirkung des WJT-Kreuzes)
    • Jugendkirchen/Jugendbildungsstätten/Klöster
    • diözesane Weltjugendtage. Insgesamt ist die Feier der diözesanen Weltjugendtage in vielen Bistümern eingerichtet worden (siehe Anlage)
  • Die Aufnahme von ausländischen Gästen wurde in den Diözesen als sehr positiv bewertet:
    • Weltkirche bekam vor Ort ein „Gesicht“
    • Klima der Ermutigung
    • weitergehende Besuche und Kontakte zu den Gästen, besonders durch die Tage der Begegnung (in allen Diözesen festzustellen)
    • bestehende Partnerschaftsarbeit wurde verstärkt, teilweise „Generationswechsel“ in der Mitarbeit von Verantwortlichen
    • internationale Arbeit erfuhr insgesamt eine Aufwertung
    • enorme Bereitschaft bei der Gästeaufnahme
    • weltweite Wirklichkeit katholische Kirche wurde wahrgenommen.
    • Motto: Gäste sind ein Segen“ wurde umgesetzt
  • Stärkung des Selbstbewusstseins von Gläubigen
    • „Wir sind wer“ (gerade in ostdeutschen Diözesen und Diasporagebieten)
    • Vereinzelung erfuhr Stärkung
    • positive Wirkung in Gesellschaft, Politik, Schulen, Einrichtungen
  • Bild vom Petrusdienst und von Papst Benedikt XVI. hat positive Eindrücke hinter-lassen:
    • Medienberichterstattung übertraf alle Erwartungen
    • im Nachgang des WJT große Aufmerksamkeit für die Enzyklika des Papstes „Deus Caritas est“
    • Kernthemen des Glaubens und Fragen nach Gott tauchten in Medien auf
    • große Anmeldezahlen für die Wallfahrt der Ministrantinnen und Ministranten nach Rom (bisher ca. 35.000)
  • Vernetzung aller Kräfte der Jugend- und Gesamtpastoral:
    • Notwendigkeit und Stärke: alle arbeiteten an einem Projekt und Thema
    • Zusammenarbeit von: Jugendämtern, Verbänden, Orden, Schul- und Hochschulpas-toral, Gemeindekatechese und Familienpastoral, Pastoral für Menschen mit Behinde-rungen und Berufungspastoral, Ministranten- und Musikgruppen, Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit..
    • neue Kontakte (auch über die Kirche hinaus in kommunale und soziale Einrichtun-gen, Schulen usw.)
    • ökumenische Zusammenarbeit (teilweise schwierig)
    • viele Anknüpfungspunkte und Anfragen auf weitere Zusammenarbeit
    • TdB war eine Aufgabe der Gesamtpastoral
    • gute Zusammenarbeit mit politisch Verantwortlichen
  • Der Tag des Sozialen Engagements wurde nach anfänglichen Schwierigkeiten als sehr positiv erfahren – von Gästen und Gastgebern:
    • neue Kontakte (auch über die Kirche hinaus in kommunale und soziale Einrichtungen)
    • Projekte wirken nachhaltig und stellen soziale Wirklichkeit dar
    • besondere Prägung: christliches Handeln wurde als evangelisierend erfahren
    • Weiterführung in neuen sozialen Aktionen bei Verbänden/Diözesen oder Aufnahme in die Firmpastoral
  • Jugend- und Jugendarbeit kam auf den unterschiedlichen Ebenen verstärkt in den Blick:
    • Mitarbeiter aus Weltjugendtagsteams – auch Erwachsene – sind weiterhin zu einem Engagement bereit
    • Kandidaten und Kandidatinnen für PGR-Wahlen wurden aus der Mitarbeit beim WJT gefunden
    • Dekanats- und Regionalstellen der Jugendarbeit wurden als Fachstellen wahrgenom-men
    • neue Kontakte innerhalb der Jugendarbeit
    • verantwortliche Personen der Jugendpastoral wurden bekannt
    • Jugendseiten/Newsletter zum WJT wurden teilweise weitergeführt
    • TdB und WJT häufig erstes Projekt der Zusammenarbeit für neu gebildete Pfarrver-bände (als positive Erfahrung)
  • Konferenzen und Tagungen zu Fragen von „Glaubensbildung“:
    • Formen und Inhalte katechetischer Bildung
    • Glaubensbildung mit und für „Junge Erwachsene“
    • Konzeptionierung von Glaubenskursen
    • religiöse Tage (z.B. Kar- und Ostertage)
  • teilweise Bildung von neuen Jugend- und Gebetsgruppen
    • Stärkung der Motivation und Eigeninitiative
  • Weltjugendtag kommt stärker in den Blick
    • Feier der diözesanen Weltjugendtage
    • Interesse von Jugendlichen am Weltjugendtag in Sydney teilzunehmen
  • Von vielen Diözesanverantwortlichen wurde rückgemeldet, dass die Tage der Begeg-nung für Gäste und Gastgeber persönlich intensiver waren als die Tage in Köln, un-benommen den tiefen Eindrücken und bewegenden Erlebnissen mit Papst Benedikt XVI. und den Jugendlichen aus aller Welt beim Weltjugendtag. Ebenso die Erfah-rung, dass die Tage der Begegnung wichtig und eine gute, persönliche Vorbereitung für den Weltjugendtag gewesen sind.
  • Hauptberufliche Kräfte der Pastoral werden stärker persönlich und inhaltlich ange-fragt
    • nach Glaubensinhalten
    • für persönliche Begleitung von jungen Menschen
    Hier zeigt sich aber auch teilweise bei Verantwortlichen in der Jugendpastoral eine Über-forderung und Sprachunfähigkeit, das Leben aus dem Glauben mit Jugendlichen zu deuten und zu feiern“. Ebenso wird die Notwendigkeit gesehen, die Verantwortlichen selbst zu bilden und geistlich zu begleiten. Auch die personellen und finanziellen Kürzungen in den Feldern der Jugendarbeit werden mit den Erwartungen nach dem Weltjugendtag in einigen Diözesen als belastend und un-geklärt erfahren.
  • Verstärkung der Suche nach einer Pastoral mit und für „Junge Erwachsene“
  • Pastoral für Menschen mit Behinderung wurde verstärkt
    • Verantwortliche für Menschen mit Behinderung wurden in die Vorbereitung einge-bunden
    • barrierefreie Gestaltung kam in den Blick
    • Menschen mit Behinderung haben Zugehörigkeit erfahren
    • Weltjugendtag hat Standards für die Integration von Menschen mit Behinderung markiert
    • Weiterführende ‚Brückenschläge’ durch den Tag des Sozialen Engagements
    • Erstellung eines Projekthandbuches zum Weltjugendtag Barrierefreiheit (erscheint August 2006)
  • Weltjugendtag gab für unterschiedliche Träger von Jugendpastoral geistliche, soziale und gemeinschaftsbildende Impulse
    • zahlreiche weiterführende Projekte in Verbänden, Orden und Gemeinschaften in der Schul- und Hochschulpastoral
    • Thematisierung in unterschiedlichen pastoralen Handlungsfeldern (z.B. Pastoral für Menschen mit Behinderung, Hilfswerke…)
    • Verstärkung und Ausbau der internationalen Kontakte und Bewusstseinsbildung für die „Eine-Welt-Arbeit“
  • Negativwirkungen:
    • teilweise Enttäuschung über geringere Anmeldungen ausländischer Gäste für die Tage der Begegnung
    • Rückmeldungen von Freiwilligen über den Einsatz in Köln und fehlende Zertifikate
    • Unflexibilität der Hauptberuflichen
    • Rückmeldungen über organisatorische Mängel und negative Erfahrungen mit einzel-nen Programmelementen (z.B. Abschlussgottesdienst incl. der Kommunionaustei-lung und Musikauswahl) beim WJT in Köln.
  • Insgesamt wurde bekräftigt, dass sich die bestehenden Träger und Strukturen der Jugendpastoral sowie die Strukturen in der Diözese/Pfarrei bewährt haben. Dabei sind vor allem die geistlichen Impulse und internationalen Erfahrungen als berei-chernd erfahren worden.
  • Die kirchlichen Bewegungen/Gemeinschaften haben in Deutschland zahlenmäßig in der Vorbereitung und Durchführung des Weltjugendtags und der Tage der Begeg-nung keine bedeutende Rolle gespielt, sich jedoch im Rahmen ihrer Möglichkeiten in den Weltjugendtag eingebracht.

Anknüpfungspunkte und weiterführende Projekte

(geistlich, Jugend-/Gesamt-/Berufungspastoral, in sozialen Feldern…)

Diese Beispiele sind eine Auswahl von Anknüpfungspunkten (ohne Anspruch auf Vollstän-digkeit), die bei den Diözesanbesuchen genannt wurden. Die Besuche erstreckten sich über den Zeitraum vom 15. Januar (Augsburg) bis zum 1. Juni (Köln) 2006. Es wurden alle (Erz-)Bistümer besucht. Der Teilnehmerkreis an diesem Gespräch wurde vom jeweiligen Diöze-sanjugendseelsorger bestimmt. Neben den Verantwortlichen der Jugendpastoral nahmen häu-fig auch die Seelsorgeamtsleiter oder andere Verantwortliche der Bistumsleitung (Bischof, Generalvikar) an dem Treffen teil.

In vielen Diözesen hat nach dem Weltjugendtag die Person des Diözesanjugendseelsorgers gewechselt. Die Gespräche vor Ort wurden insgesamt von den Beteiligten und dem Sekretär des Weltjugendtags positiv erfahren. Sie dienten nicht in erster Linie der Auswertung, son-dern eher der Sammlung von Eindrücken und Wirkungen, die im ersten Teil beschrieben sind. Dabei ist festzustellen, dass nach den überaus positiven Erfahrungen mit den Tagen der Be-gegnung und dem XX. Weltjugendtag eine Erholungs- und Ernüchterungsphase eingetreten ist. Der Alltag ist im Laufe der Zeit wieder in die Jugendarbeit eingekehrt, mit den Impulsen und Erwartungen aus dem Glaubensfest, aber auch den Schwierigkeiten, z.B. durch die Struk-turveränderungen in den Diözesen. Wobei die Wirkungen des Weltjugendtags in den Diöze-sen unterschiedlich angegangen werden. Dies hängt auch wesentlich vom Engagement der Verantwortlichen in der Jugendpastoral und der Unterstützung der jeweiligen Bistumsleitung ab.

Aachen
  • Bewegungen in Richtung Jugendkirchen (z.B. Krefeld); in der Eifel mobiles Jugend-kirchenkonzept („Live-Tour“-jugend – spirituelle Aktivitäten)
  • Jugendverbände verstärken religiös/spirituelle Arbeit (KJG entwickelt Konzept zur Kommunionvorbereitung in der Sakramentenkatechese)
  • Jugendsonntag (Dreifaltigkeitssonntag) wurde gestärkt
  • bewusste Aufnahme eines Jugendtages nach dem WJT bei der Heiligtumswallfahrt
  • weiterführende internationale Besuche und Kontakte
Augsburg
  • Einrichtung eines Jugendportals im Internet (www.juport.eu)
  • überall im Bistum fanden „Jugendliturgiewerkstätten“ statt
  • Partnerschaftsbesuche und weiterführende Kontakte zu den Gästen
  • Weltjugendtag am Palmsonntag
  • „Jugendkirche“ wird errichtet (in einer alten Kapelle als Ort der Begegnung)
  • Gebete durch die Nacht
  • Fest der Begegnung in Kaufbeuren
  • Wallfahrten (Wieswallfahrt wieder verstärkt als Jugendwallfahrt)
  • Orden, Bildungsstätten als Orte der Glaubensbildung
  • Verstärkung der Jugendgottesdienste
Bamberg
  • Viele Initiativen nach dem WJT (auf Dekanatsebene)
  • Taizefahrten/-nächte nehmen zu
  • Initiative für Berufungen (Projekt von Initiative für Berufung/mit BDKJ vom Erzb. Jugendamt)
  • Wallfahrten auf Dekanatsebene (mit eigenen Traditionen)
  • Weiterführung der internationalen Kontakte
  • 2. Juli 2006 Burgfest (mit Einladung an WJT-Teilnehmer)
Berlin
  • Nachtreffen für alle
  • Erwachsenenkatechumenat
  • Projekttage in Schulen
  • Liturgie „mobil“ – Unterstützung in Gemeinden
  • Berufungscamp im August
  • lit. Bereich: Vigilfeier (Modellcharakter), Anbetung/Versöhnung werden als Elemente aufgenommen
  • Suche nach Wallfahrtsformen
  • Bistumsjugendtag im Juni
  • „Under construction“
    • à Aufnahme in das Konzept Firmpastoral
    • à Camp Kitz (Ora et labora in der City)
    • à Wiederbelebung: Workcamp in Rumänien
  • Partnerschaftsbesuche und Weiterführung der Kontakte zu den Gästen (auf unterschiedlichen Ebenen)
Dresden
  • Bistumsjugendtag wird vorbereitet (mit Katechese, Glaubenszeugen, lit. Elementen)
  • Partnerschaftsbesuche und weiterführende Kontakte zu den Gästen
  • 3 Veranstaltungen zum Palmsonntag (u.a. mit Bischof Reinelt)
  • Verstärkung des Angebots geistlicher Begleitung von Jugendlichen
  • alle Teilnehmer des WJT wurden noch einmal angeschrieben
  • Aus- und Weiterbildung von Hauptberuflichen in „geistlichen“ Bereichen
Eichstätt
  • Wallfahrt nach Rom (Auf den Spuren des Weltjugendtagskreuzes)
  • diözesaner Weltjugendtag (nach Ostern)
  • regionale Jugendgottesdienste/Gebetsabende
  • Weiterführung der WJT-Seite im Internet
  • stärkere Arbeit am Themenkomplex: Junge Erwachsene / Jugendspiritualiät
  • Weiterführung der internationalen Kontakte/Partnerschaften
Essen
  • Multiplikatoren sind „besetzt“ durch die Umstrukturierung des Bistums (Personalabbau im Jugendbereich)
  • WJT wird weitergeführt (Palmsonntag)
  • Orientierungspapier „Jugendpastoral in Pfarreien“
  • Nachtwallfahrt (mit Generationswechsel: weniger WJT-Teilnehmer, eher Firmbewerber)
  • Jugendpastoraltag im November
  • Aktion des Bischofs bei der Nachtwallfahrt: „Was soll ich als Bischof tun?“
  • Brief des Bischofs an die Jugendlichen und Verantwortlichen der Jugendpastoral
  • Weiterführung der Kontakte zu den Gästen (auf den Ebenen unterschiedlich)
Erfurt
  • Anknüpfungspunkte: Bistums-/Jugendwallfahrt
  • Weiterführung des sozialen Engagements (z.B. in Worbis, wo Jugendliche ein ‚Diakonat’ – Dienst an alten Menschen weiterführen)
  • im Jubiläumsjahr ein sozialer Tag (ähnlich ‚Under Construction’)
  • Konzeptentwicklung zur Glaubensweitergabe (z.B. Formen von Katechese)
  • 2007 Wallfahrt im Elisabeth Jubiläumsjahr
  • zur Bistumswallfahrt werden Gäste des WJT (z.B. Ungarn) eingeladen
  • weiterführende internationale Kontakte/Rückbesuche
  • diözesaner Weltjugendtag
Freiburg
  • „Meine Berufung leben – unseren Aufbruch gestalten“ – Jahr der Berufung (Kooperation: Zentrum Berufe der Kirche / Jugendpastoral)
  • Eingeladen zum Fest des Glaubens (Diözesantag am 2. Juli 2006)
  • diözesaner Weltjugendtag am Palmsonntag
  • „Vom Wunder bewegt“ – Lourdeswallfahrt (eigenes Angebot für Jugendli-che/junge Erwachsene)
  • Ministrantenwallfahrt nach Rom
  • Intensivierung der Partnerschaften, Weiterführung der internationalen Kontak-te/Partnerschaften
Fulda
  • Glaubenskurse
  • Wochenenden (geistlich): „Church factory“
  • Abende der Versöhnung (in 10 Pfarreien)
  • Wallfahrt nach Lourdes
  • Fest des Glaubens (mit Katechesen) – getragen von Verbänden
  • regelmäßig „WJT-Gottesdienste“ (ziehen durch’s Bistum)
  • „Mission-Team“ (Fahrt und Leben mit Bronx Brothers in New York)
  • CON-NECT-Wochenende (Beziehungsfragen für Singles, Pärchen und Erwachsene)
  • großer WJT am Palmsonntag 06
  • europäisches Jugendtreffen (durchgeführt von den Oblaten)
  • Gastkontakte und Partnerschaftsbesuche werden verstärkt und weitergeführt
  • Weiterführung der Internetseite (www.wjt2008-fulda.de)
Görlitz
  • Jahresthema des Seelsorgeamtes: „Begeisterung für Gott“ – fließt in die Jugendwallfahrt ein
  • Einbeziehung der Hochschulpastoral
  • Rück- und Ausblickabende (liturgisch/pastoral)
  • Stärkung der Berufungspastoral
  • Partnerschaftsbesuche und Weiterführung der internationalen Kontakte
Hamburg
  • zahlreiche Nachtreffen
  • Stadtjugendgottesdienste
  • Errichtung eines Raums für Jugendliche (Kiel)
  • Überlegungen zur Errichtung einer Jugendkirche
  • Verstärkung der internationalen Arbeit (z.B. in Kooperation mit Hilfswerken); Partnerschaftsarbeit Lübeck/Wales wurde intensivert
  • stärkere Zusammenarbeit mit ausländischen Gemeinden/Missionen
  • Fest der Völker und Kulturen zur Fußball-WM
Hildesheim
  • Standortgespräch zum Thema Jugend (mit dem neuen Diözesanbischof)
  • Jugendpastoraltagung „Was bewirken WJT und TdB“
  • regionale Nächte der Versöhnung
  • Jugendwallfahrt im Januar 2006
  • Angebote von Jugendvespern
  • Verstärkung der Initiative „Junge Erwachsene“ (z.B. in Hannover, Fragen nach Glau-bensbildung und geistlichen Orten)
  • Verstärkung des Angebots von Jugendgottesdiensten auf Dekanatsebene
  • Weiterentwicklung der Partnerschaften und Weiterführung der internationalen Kon-takte auf unterschiedlichen Ebenen
Köln
  • Projekt: ‚procedamus’ (geistl. Weggemeinschaft für junge Menschen, übergemeindlich)
  • ‚Nighfever’ (Gemeinschaft Emmanuel/Priesterseminar)
    Katechese, Anbetung, offenes Gespräch à Missionierung
  • Feier des Jahrestages WJT im Jahre 2006
  • neues Referat: Spiritualiät, Liturgie, Firmpastoral im Erzb. Generalvikariat
  • Fahrt zum Papstbesuch im September 2006
  • jugendpastorale Zentren (Bonn, Köln, Düsseldorf)
  • Angebote für Jugendliche, junge Erwachsene –> dezentral -> regional
  • Jugendbildungsstätte Altenberg soll mehr „Glaubensbildungsstätte“ werden
  • Weiterführung der internationalen Kontakte
  • Domwallfahrt
Limburg
  • diözesaner Weltjugendtag (600 Teilnehmer am 6. April 2006)
  • Auswertungstreffen auf verschiedenen Ebenen
  • Jugendforum im Januar 06
  • Tag der geistlichen Berufe (mit Katechese und Sternwallfahrt)
  • Weltjugendtag – ‚Keep in touch’ in Frankfurt (Evangelisierung/Gemeinschaft Emmanuel)
  • neue 72-Stunden-Aktion
  • Glaubenskurs für junge Leute (Jugendkirche Frankfurt)
  • Kontakt und Besuche zu internationalen Gästen werden weitergeführt
Magdeburg
  • thematische Hilfen zu Früh- und Spätschichten
  • Projekte im Sozialbereich (z.B. Gefängnis Raschnitz)
  • Überlegungen für ein Konzept zur Frage von Katechesen
  • Stärkung der Jugendwallfahrt (Hysburg)
  • Impulse aus der Berufungspastoral werden in der Jugendpastoral aufgegriffen
  • Partnerschaftskontakte und –besuche werden weitergeführt
Mainz
  • regionale WJT am 1. April 2006
  • „Wir geben Kirche ein Gesicht“ (Jugendsonntag am 11. Juni 06)
  • Arbeit an Fragekomplexen: Berufung/Geistl. Begleitung (Kooperation: Bischöfliches Jugendamt/Berufungspastoral)
  • Anknüpfungspunkte für junge Erwachsene (z.B. Wochenende)
  • jugendpastoraler Studientag
  • Weiterführung der Rückbesuche durch die internationalen Kontakte
München
  • Podiumsdiskussion: „Was bleibt“ (nach dem WJT)
  • Projekte aus „Under Construction“ für die Begegnungsarbeit in der Jugendpastoral werden aufgegriffen
  • neue Jugendkirche (auf dem Gelände des Bischöfl. Jugendamtes als verbandliches Projekt)
  • Fachgespräche auf Diözesanebene zu Formen der Glaubensweiterga-be/Wallfahrt/geistl./liturgischer Elemente
  • Vorbereitung des Papstbesuches
  • Diözesanpartnerschaften sind auf Jugendliche „übergeschwappt“
  • Weiterführung und Rückbesuche bei internationalen Kontakten
  • Kurs für Sozialarbeiter/-pädagogen zur Jugendpastoral/Jugendspiritualität
Münster/Vechta
  • Aktion im Advent mit Bildern vom Weltjugendtag
  • Bildung eines Arbeitskreises im Verband zu Grundlagen der Jugendliturgie
  • Gebetstreffen
  • Fahrt nach Taize
  • Vechta: Jahresaktion der Berufungspastoral „Projekt finden“ Aktionstag von Verbänden mit katechetischen Elementen evtl. gemeinsame Wallfahrt (mit Spaniern) nach Santiago de Compostella
  • gemeinsame Gruppenleiterschulungen mit Verantwortlichen aus Litauen
  • Stärkung des Wallfahrtsgedankens
  • Weiterführung der internationalen Kontakte und Rückbesuche
Osnabrück
  • „Rufzeichen“, Glaubenskurs für junge Leute
  • „Mini-Katechesen“ auf Dekanatsebene à Glaubensk(L)ick
  • in jedem Dekanat ein liturgisches Treffen
  • 72-Std.-Aktion der KLJB
  • Kar- und Ostertage der KLJB/BDKJ
  • interaktive Fahrt von Menschen mit Behinderung zu Gästen aus Frankreich (Wallen-horst)
  • Weltjugendtageskirche „Bruder Klaus“ in Oesede
  • Kooperation mit „Tafeln“
  • Compassion – Projekte von Schulen
  • Katholikentag 2008
  • Partnerschaftskontakte wurden intensiviert und Rückbesuche zu den Gästen
  • Briefaktion des Bischofs
Paderborn
  • diözesaner Weltjugentag mit Katechesen
  • Projekt „Go 4 him“ (6 Wochenenden mit jungen Erwachsenen zu Aspekten der Nachfolge Jesu und 10-tägige Wallfahrt)
  • Projekt des BDKJ „Was er euch sagt, das tut“ (zu religiöser Sprachfähigkeit mit einer Wallfahrt nach Assisi)
  • stärkere Thematisierung und Zusammenarbeit mit der Berufungspastoral
  • Nacht der Lichter
  • „Junge Kirche“ (Bildung von 20 Orten für „Junge Kirche“)
  • Kontakte und Rückbesuche bei internationalen Kontakten
  • Einführung einer ‚Zeit der eucharistischen Anbetung’ bei der diözesaner Referenten-konferenz
Passau
  • Jugendkreuz-Wallfahrten in den Dekanaten
  • Jahr der Berufung (ab Christkönigssonntag)
  • Taize-Gebete (Kreis Landau – Isar)
  • 72-Std. Aktion (2007)
  • Anknüpfungspunkte beim Papstbesuch
  • Nacht der Lichter
  • Weiterführung der internationalen Kontakte auf unterschiedlichen Ebenen (internationale Arbeit ist zum Thema geworden)
Regensburg
  • Im Rahmen des Papstbesuches soll es eine Kreuzwallfahrt geben (derzeit werden viele Kräfte durch die Vorbereitung des Besuches gebunden)
  • Anknüpfungspunkte beim Jugendsonntag zum Christkönigsfest
  • Wallfahrt zu Ostern nach Rom
  • diözesaner Weltjugendtag
  • Weiterführung internationaler Kontakte
Rottenburg-Stuttgart
  • Einrichtung des diözesanen Weltjugendtags
  • viele Nachtreffen zum Weltjugendtag, die teilweise eine Fortsetzung finden
  • „Sag nicht: Ich bin noch so jung“ – Jugendforum in der Woche nach Pfingsten 2006 im Rahmen einer Sternwallfahrt (mit 4500 Teilnehmern)
  • Weiterführung der internationalen Kontakte und Stärkung der Partnerschaften
  • Konzept zur Nachhaltigkeit des XX. Weltjugendtags
  • Jahr der Berufung (November 2006 bis Herbst 2007)
Speyer
  • Diözesane Feier des WJT (zunächst bis 2008 vorgesehen)
  • Partnerschaftsbesuche/internationale Kontakte
  • Weiterführung der „Glaubenskirche“ (geistliche Impulse für Verantwortliche)
  • liturgische Angebote quer durch die Diözese (Frühschichten, Taizegebet, Jugendvespern)
  • Jugendvesper im Dom (regelmäßig)
  • Jugendkirche, Netzwerke - Runder Tisch zur Jugendpastoral
Trier
  • Impuls zum 6. Januar (von Diözesanebene)
  • Dekanatsebene macht verstärkte Angebote
  • Erfahrungen mit WJT fließen in Umstrukturierung ein
  • Studientage zur Glaubensbildung/Glaubensförderung
  • Verstärkung der Gottesdienstangebote für Jugendliche
  • Exerzitien / Berufungspastoral (Initiative Bildung für junge Erwachsene)
  • „Jugendkirchen“ (Koblenz/Saarbrücken)
  • vereinzelt Sozialprojekte
  • Katholikentag im Bistum (Saarbrücken) soll Anknüpfungspunkte bieten
  • Partnerschaftskontakte – weitere Zusammenarbeit mit EUREGIO
Würzburg
  • „Brand-aktuell“ – Klosternacht mit jungen Leuten
  • diözesaner Weltjugendtag
  • „Tour der Franken“ – Diözesanwallfahrt als Sternwallfahrt
  • Nachdenken über Jugendkirchen (AK zur Landpastoral)
  • Jugendseelsorgetagung: Jugendarbeit und Katechese
  • Wunsch des Bischofs: mehr Räume der Anbetung, der Beichte
  • stärkere Thematisierung der Berufungspastoral
  • Pflege der Partnerschaften und internationalen Kontakte
Bonn, den 23.06.2006

Pfarrer Georg Austen
Sekretär des XX. Weltjugendtags, Deutsche Bischofskonferenz