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Ein Gefühl wie Weltjugendtag

sternstunden_1Ein Jahr nach dem WJT: Sternwallfahrt zum Papsthügel

28.08.06 - Ein Jahr nach dem Weltjugendtag (WJT) und dem Besuch Papst Benedikt XVI. haben am Samstagabend mehr als 1.500 junge Christen an einer Sternwallfahrt zum Marienfeld bei Kerpen teilgenommen. Den Mittelpunkt der unter dem Motto "Sternstunden" stehenden Aktion bildete eine Nachtwache, die so genannte Vigil, auf dem Papsthügel mit dem Kölner Kardinal Joachim Meisner. Hören Sie im domradio mehr zu den "Sternstunden".

Fußweg nach Köln

Der Erzbischof wies auf die Bedeutung hin, die das Treffen mit einer Million Jugendlichen vor Jahresfrist für den Papst noch immer habe. In fast jeder wichtigen Rede erwähne dieser den WJT. Meisner sprach sich für ein jährliches Treffen am Marienfeld aus.

An der Vigil nahmen unter anderen der ehemalige Generalsekretär des WJT, Weihbischof Heiner Koch, sowie die WJT-Sekretäre Monsignore Pfarrer Ulrich Hennes und Pfarrer Georg Austen teil. Die Jugendlichen waren von vier Kirchen in Frechen und Kerpen zum Papsthügel gepilgert. Etwa 900 machten sich laut Angaben der Veranstalter nach der Vigil auf den Fußweg nach Köln. Ziel war der Kölner Dom, wo Diözesanjugendseelsorger Mike Kolb am frühen Sonntagmorgen eine Messe feierte. Er appellierte an die Jugendlichen, ihren Glaubensweg gemeinsam weiterzugehen. Zuvor hatte der Pilgerzug an der Kirche Sankt Aposteln Station gemacht, wo die WJT-Glocke geläutet wurde.

An der Wallfahrt nahmen zahlreiche Jugendliche teil, die zu den so genannten Kernteamern des WJT gehört hatten. Nach Angaben der Organisatoren waren auch aus dem Ausland angereiste Langzeitfreiwillige dabei, die Monate vor dem WJT im Organisationsbüro gearbeitet hatten. Die Veranstaltung blieb vom angekündigten Regen verschont.