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Weltjugendtagssekretär freut sich über das Engagement in Augsburg

Rund 180 Teilnehmer informieren sich bei der Jugendwerkwoche zum Thema Weltjugendtag.Jugendwerkwoche vom 31.1. bis 2.2. zum Thema „Gäste sind ein Segen“

Augsburg, 01.02.05 (IBA). „Ich habe einen positiven Eindruck von den Vorbereitungen auf die Tage der Begegnung in der Diözese Augsburg“, stellte Pfarrer Georg Austen, Sekretär des Weltjugendtages in Köln mit Freude fest. Anlässlich der diesjährigen Jugendwerkwoche, die unter dem Motto „Gäste sind ein Segen“ steht, war er aus Köln angereist.

„Das Thema Weltjugendtag hat hier richtig Kraft und Freude gefunden, die Begeisterung ist übergesprungen“, kommentierte Pater Christian Liebenstein den Auftakt der Jugendwerkwoche, die noch bis Mittwoch im Augsburger Haus St. Ulrich stattfindet. Ziel dieser Tage sei es, den rund 180 Teilnehmern, die Multiplikatoren in der kirchlichen Jugendarbeit sind, Hilfen für die Gestaltung der „Tage der Begegnung“, die im Vorfeld des Weltjugendtages dezentral in den deutschen Diözesen stattfinden, zu geben.
Die Kreativität und das Engagement lobte Weltjugendtagssekretär Austen. „Es hat hier neue Impulse gegeben. Vor allem, dass hier Jugendliche etwas für Jugendlich tun, ist von großer Bedeutung.“

Stark unterstützt werden die „Tage der Begegnung“ natürlich auch von den kirchlichen Verbänden, insbesondere des Dachverbandes Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Für Gisela Starringer-Rehm, Diözesanvorsitzende des BDKJ Augsburg, ist der Weltjugendtag eine Chance und eine Herausforderung für die Jugendverbände. So organisieren beispielsweise die Deutschen Pfadfinder St. Georg (DPSG) und die Pfadfinderinnen St. Georg (PSG) ein Diözesanlager für 150 Teilnehmer, von denen gut 50 internationale Gäste sein werden. Auch die Kolpingjugend lädt Jugendliche aus den Partnerländern Indien und Südafrika ein, später kommen noch Gäste aus Ungarn dazu. „Bei den Weltjugendtagen können sich die Jugendverbände als Fachleute für die internationale Jugendarbeit in der Kirche vorstellen. Gleichzeitig fordern diese Tage auch heraus, die Spiritualität mehr ins Bewusstsein zu rücken und deren Bedeutung einer breiteren Öffentlichkeit zu zeigen.“ Pater Stefan Stöhr, Leiter des Aktionszentrums in Benediktbeuern, erhofft sich, dass die Kontakte, die sich auch in den Pfarreien mit den internationalen Gästen ergeben, nachhaltig erhalten bleiben. „Es wäre schön, wenn sich daraus tragfähige und kontinuierliche Beziehungen ergeben würden.“

Quelle:Bistum Augsburg