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MAL EHRLICH ... Georg Austen

aus: Neue Westfälische, 04. Dezember 2001

Um junge Menschen hat sich Pfarrer Georg Austen in seiner Laufbahn stets besonders gekümmert. Unmittelbar nach dem Studium der katholischen Theologie in Paderborn und München betreute er zunächst jugendliche Strafgefangene in der Herforder Justizvollzugsanstalt. Nach vierjähriger Tätigkeit als Vikar in Fröndenberg/Sauerland kam er 1990 als Pfarrer nach Siddinghausen und Weine und wurde zugleich Diözesanpräses der Katholischen Landjugend-Bewegung (KLJB). Seit 1996 ist Georg Austen Diözesanseelsorger des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und katholischer Studentenpfarrer in Paderborn. Daneben engagiert sich der gebürtige Salzkottener, der in Brenken aufgewachsen ist, unter anderem im Bürener Verein “Hilfe für Menschen in Abschiebehaft”, sowie im Brenkener Musikverein und im Schützenverein.

Mein Traum als Kind war ...
... eine Dampferfahrt auf dem Mississippi wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn.

Mein Lieblingsfach in der Schule war ...
... Erdkunde, Biologie.

Meine Stärke ist ...
... Unternehmungslust, Optimismus, Kommunikationsfreudigkeit, Organisationstalent, Freude an der Begleitung von Menschen.

Ich werde schwach bei ...
... einem guten Essen und einem Glas Wein im Kreis von Freunden.
... strahlenden Kinderaugen.
... Eis.

Ich ärgere mich maßlos über ...
... Unzuverlässigkeit, Menschen ohne Ecken und Kanten, Unehrlichkeit.

Ich bewundere ...
... Menschen, die im Reden und Handeln mit ihren Werten überzeugend und glaubwürdig sind.

Meine Lebensphilosophie lautet ...
“Das Leben kann nur in der Schau nach rückwärts verstanden, aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden” (Sören Kierkegaard)

Im Fernsehen sehe ich mir am liebsten an ...
... Nachrichtensendungen, Komödien, Krimis.

Als erstes lese ich in der Zeitung ...
... den Lokalteil und die Todesanzeigen

Schon zweimal gelesen habe ich ...
... die Bibel, Ken Follett: “Die Säulen der Erde”.

Ich spiele gern ...
... Doppelkopf, Skat, Gesellschaftsspiele.

Ich könnte leicht leben ohne ...
... Terminkalender, Stress.

Auf eine einsame Insel würde ich mitnehmen ...
... ein Messer, Feuerzeug, die Bibel, Freunde.

Mein Lieblingsgericht ist ...
... Saltimbocca alla romana.

Meine bevorzugte Musikrichtung ...
... Musicals, Gospels, Jazz, konzertante Blasmusik.

Ich entspanne mich bei ...
... Musik, beim Lesen, beim Gebet und Besuch von Freunden.

Ich habe Angst vor ...
... unheilbaren Krankheiten, dem Verlust mir wichtiger Menschen, dass Geld mehr Wert ist (wird) als der Mensch.

Streit ist für mich ...
... bei unterschiedlichen Sichtweisen und in fairer Form notwendig.

Familie bedeutet für mich ...
... meine Wurzeln, Rückhalt und Heimat.

Gästen würde ich im Kreis Paderborn zuerst zeigen ...
... den Paderborner Dom, mein Heimatdorf Brenken, die Wewelsburg.

Das wichtigste Ereignis der vergangenen zwölf Monate im Kreis Paderborn war ...
... neben der Kardinalsernennung die Fahnenaktion des BDKJ “Für ein friedliches Miteinander in Deutschland”.


N A C H G E F R A G T
Fragen an Georg Austen           (DER DOM 19.05.2002)