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Fragen an Georg Austen

aus: DER DOM 19. Mai 2002

Unseren Fragebogen beantwortet diesmal Georg Austen. Der Diözesanseelsorger des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum Paderborn wurde 1958 geboren. Er ist zudem Studentenpfarrer der Paderborner Hochschulgemeinde.

Wo möchten sie gerne leben?
Ich lebe gern in Paderborner Landen, hätte für eine Zeit lang aber auch nichts gegen ein Leben auf einem Weingut in der Toskana einzuwenden.

Was wäre ihr Traumberuf
Priester oder Kaufmann (Meine Eltern hatten einen richtigen Dorfladen, das prägt.)

Wer ist ihr Lieblingsschriftsteller?
Henning Mankell, Hans Conrad Zander, Gioconda Beli, Marc Twain

Wer ist ihr Lieblingskomponist?
.Guiseppe Verdi, Johann Sebastian Bach, Eric Clapton

Was ist ihre Lieblingsspeise?
Saltimbocca alla Romana und gefüllter Wirsing - zubereitet von meiner Mutter.

Welche Ihrer Vorzüge werden verkannt?
Die Kindheit und Jugend auf dem Lande erlebt zu haben.

Was sind Ihre verborgenen Schwächen?
Schwer zu sagen! Auf jeden Fall die Schwäche für Vanilleeis.

IWas ist ihre größte Hoffnung?
Dass die großen Weltreligionen im Dialog Wege für mehr Gerechtigkeit, Solidarität und Frieden in der Welt ebnen.

Wovor haben Sie am meisten Angst?
Unheilbaren Krankheiten; dem Verlust mir wichtiger Menschen; dass Geld mehr ist (wird) als der Mensch.

Was macht für Sie einen Christen aus?
Nicht nur um sich selbst zu kreisen, sondern aus der Beziehung zu Christus das Leben und die Welt zu gestalten.

Was macht Ihnen am Glauben Freude?
In den Höhen und Tiefen des Lebens sich von Gott getragen zu wissen und Menschen zu entdecken, die aus dem Glauben leben.

Welche Vorbilder haben Sie im Glauben?
U.a. Johannes XXIII., Oskar Romero, Dietrich Bonhoeffer, Alfred Delp

Welchen Heiligen bewundern Sie am meisten?
Franz von Assisi, Don Bosco, Philipp Neri, Nikolaus von Flüe, Katharina von Siena

Wie lautet Ihre liebste Bibelstelle?
”Ihr seid das Salz der Erde ... Ihr seid das Licht der Welt” (Mt 5,13-14)

Worin sehen Sie den Sinn des Lebens?
Freude am Leben zu haben und die Würde jeglichen Lebens zu achten sowie die anvertraute Schöpfung zu pflegen und dabei seine Gaben und Fähigkeiten einzusetzen.


N A C H G E F R A G T
Mal ehrlich ... Georg Austen     (Neue Westfälische 04.12.2001)